Ökosystem Eutiner See

Ein naturwissenschaftliches Abenteuer am Wasser

🔬 Einführung & Materialien

Unsere Biologielehrerin führte uns zu Beginn in das faszinierende Ökosystem des Eutiner Sees ein. Wir erfuhren, wie Algen, Fische, Mikroorganismen und Umweltfaktoren zusammenwirken und wie wir mithilfe professioneller Methoden ökologische Zusammenhänge analysieren können.

Für das Laborprojekt benutzten wir folgende Materialien:

1. Sichttiefe messen

Mit der Secchi-Scheibe bestimmten wir die Wassertiefe, bis zu der Licht vordringt. Dies erlaubt Rückschlüsse auf die Algendichte und Wassertrübung – je geringer die Sichttiefe, desto mehr Partikel im Wasser.

2. Temperaturprofil

Wir ermittelten die Temperatur in verschiedenen Tiefen. Dabei zeigte sich eine deutliche Schichtung des Wassers: warme Oberflächenzonen und kühlere Tiefenschichten, was für den Sauerstoffgehalt entscheidend ist.

3. pH-Wert messen

Mit Indikatorlösungen testeten wir den pH-Wert. Die meisten Werte lagen im neutralen Bereich, was auf ein gesundes Milieu hinweist. Extreme Abweichungen würden auf Verschmutzungen hindeuten.

4. Nitrit und Nitrat

Wir benutzten Farbtests zur Messung der Nitrit- und Nitratkonzentration. Erhöhte Werte würden Überdüngung anzeigen – ein Risiko für Algenblüten und Sauerstoffmangel.

5. Sauerstoffgehalt

Durch chemische Reaktionen konnten wir den gelösten Sauerstoff im Wasser sichtbar machen. Eine ausreichende Konzentration ist lebensnotwendig für alle Wasserlebewesen.

6. Mikroskopische Analyse

Zurück in der Schule untersuchten wir unsere Wasserproben. Unter dem Mikroskop entdeckten wir faszinierende Mikroorganismen – ein verborgener Mikrokosmos voller Leben.

7. Fazit

Das Ökosystem See zeigte sich lebendig, vielfältig – aber auch empfindlich. Nur durch bewussten Umgang mit Umwelt und Landwirtschaft kann dieses Gleichgewicht erhalten bleiben.