Unser Tag begann heute um 3 Uhr morgens. Nachdem wir alle vorbereitet waren, fuhren wir zum Flughafen. Wir flogen von Hermannstadt nach München, wo wir einen zweistündigen Zwischenstopp hatten und etwas aßen. Anschließend flogen wir weiter nach Hamburg. Von dort nahmen wir einen Zug nach Lübeck, wo wir umstiegen und nach Eutin weiterfuhren.

Kurz vor unserer Ankunft wurden wir darüber informiert, dass die Polizei einen Einsatz hatte und der Zug anhalten musste. Nach einer halben Stunde stiegen wir aus und wurden in Pönitz von unseren Familien abgeholt.

Unser Programm sah nur Zeit mit unseren Gastfamilien vor. Wir fuhren alle zu den Häusern unserer Austauschschüler. Ich, Iana, aß dort zu Abend, machte eine ausführliche Hausführung und ging dann mit ihnen einkaufen. Am Abend unterhielt ich mich mit meiner Austauschschülerin und spielte Videospiele.

Ich, Bogdan, aß ebenfalls zu Abend, fuhr mit dem Fahrrad durch die Stadt und unterhielt mich mit meiner Austauschschülerin und ihrer Familie.

Das Wort des Tages war “Moin”. Wir hatten schon von diesem Wort gehört, aber wir wussten nicht, dass man es immer benutzen kann, sogar morgens, nachmittags und nachts.
Bogdan Băiașu
Iana Popa
Maria: Donnerstag, 15 Mai “Heute zählte nicht, wo du herkommst – sondern wie weit deine Socken hochklettern.” Tagesablauf: – Um 7:40 Uhr mussten sich alle, die am Austausch teilnehmen, im Raum Biologie 2 treffen. – Maxi, eine Schülerin aus Rumänien, hatte Geburtstag und hat von jedem eine Blume bekommen. Diese hat sie zu einem wunderschönen Blumenstrauß zusammengestellt. – Danach folgte ein Kennenlernspiel im Pausenhof. Wir mussten uns nach der Höhe unserer Socken aufstellen und dann begannen die Kennenlernspiele. – Wir hatten eine Essenspause. Frau Friedrichsen erklärte uns die Gerätschaften, die wir zum Testen des Wassers brauchten. – Wir gingen zum Großen Eutiner See, um im Rahmen des Projekts „Ökosystem See“ die Wasserqualität zu testen. -Die Tiere, die wir in Gläsern mit in den Biologieraum genommen hatten, haben wir unter dem Mikroskop untersucht. -Zum Schluss waren wir Eis essen. -Den restlichen Tag durfte jeder mit seiner Gastfamilie verbringen. Die Untersuchung unter dem Mikroskop war äußerst faszinierend. In den Wasserproben aus dem See entdeckten wir winzige Lebewesen, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Unter dem Mikroskop wirkten sie riesig. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Leben in einem einzigen Tropfen Wasser steckt. Im Gegensatz zur Schule haben wir hier nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch gearbeitet. Mara: Liebes Tagebuch, eigentlich bin ich zu müde zum Schreiben, denn dieser Tag war wirklich anstrengend, aber auch richtig schön! Heute bin ich um 6:30 Uhr aufgestanden, habe mir die Zähne geputzt, mich angezogen und bin dann zur Schule gegangen. In der ersten Stunde gab es ein Kennenlernspiel, bei dem wir ein paar Spiele gespielt haben. Unsere Lehrerin war sehr nett und die Spiele haben echt Spaß gemacht. Danach sind wir zum Eutiner See gegangen. Dort haben wir verschiedene Aufgaben bekommen, zum Beispiel die Wassertemperatur zu messen und Plankton zu untersuchen. Es war ziemlich windig und kalt, aber das hat uns nicht gestört – es war trotzdem toll! Nachdem wir mit dem Projekt fertig waren, gab es Eis! Ich habe mich für Erdbeer- und Schokoladeneis entschieden. Wieder zu Hause angekommen, haben wir Nudeln gegessen. Die haben auch richtig gut geschmeckt. Um 17:30 Uhr hat Neeles Fußballtraining begonnen, das bis 19 Uhr ging. Sie spielt richtig gut, wie ein Profi! Zurück zu Hause gab es ein paar Snacks. Gegen 20:00 Uhr sind wir zu Neeles Nachbarn gegangen und haben mit ihm FIFA gespielt. Der Tag war zwar anstrengend, aber bestimmt unvergesslich! Ich kann den morgigen Tag kaum erwarten! Gute Nacht!
Mara I.
Mara
Freitag, der 16.05., von Mara Deleanu und Dominic Crăciunean Spruch des Tages: Wer den Penny nicht ehrt, ist den Euro nicht wert. Tagesablauf: • Besuch in Eutin, um einige Gebäude anzuschauen • Fahrt mit der Bahn nach Kiel • Spaziergang und Erkundung eines Einkaufszentrums in Kiel • Fahrt mit dem Fährschiff nach Laboe • Während der Fährfahrt: o Besichtigung der Kapitänskabine (der Kapitän hat es erlaubt) o Kartenspiele gespielt • Besuch eines U-Boots in Laboe • Fisch gegessen nach dem U-Boot-Besuch • Rückfahrt nach Eutin Was möchte ich mir unbedingt merken? Der Besuch im U-Boot war sehr spannend und beeindruckend. Die engen Räume und die alten Geräte haben gezeigt, wie schwierig das Leben dort früher gewesen sein muss. Es war ein besonderes Erlebnis, das mir in Erinnerung bleibt. Was war anders? Im Vergleich zu den anderen Tagen sind wir mit dem Schiff gefahren. Wir sind mit dem Zug nach Kiel gefahren und von dort aus mit dem Schiff nach Laboe. Der Kapitän des Schiffes hat uns auch erlaubt, in die Fahrerkabine zu schauen und wir haben alle Radargeräte gesehen. Das haben wir an keinem anderen Tag gemacht
Mara D.
Dominic
Am Samstag, dem 17. Mai, hatten wir mehrere Aktivitäten zur Auswahl, die wir genießen konnten. Jede Familie hat sich liebevoll darum gekümmert, dass ihre Austauschpartnerpaare sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen können. Drei Paare haben den Tag im Hansa-Park genossen. Dort haben sie sich bis in die späten Abendstunden hinein vergnügt und verschiedene Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte ausprobiert. Es nahmen zwei Paare an der Geburtstagsfeier teil, und alle hatten eine tolle Zeit. Neun Paare haben die Umgebung besucht und dabei die wunderschönen Landschaften der Seen und des Meers genossen. Die Austauschschüler haben auch an anderen tollen Aktivitäten teilgenommen. Sie haben unter anderem Bogenschießen, Fahrradfahren, Golfspielen, Grillen und Einkaufen erlebt. Samstag war ein ganz wunderbarer Tag, der den Schülern viele neue und interessante Dinge über Deutschland gezeigt hat.
Nadina
Cristian
Tagebucheintrag – 18. Mai Heute war ein besonderer Tag für uns Austauschschüler – unser Ausflug in den Hansa-Park. Schon am Morgen lag eine gespannte Stimmung in der Luft , als wir alle bei unseren Gastfamilien frühstückten und die Vorfreude war groß. Nach der Ankunft waren wir beeindruckt von der Lage des Parks – direkt an der Ostsee. Der erste Blick auf die Achterbahnen war überwältigend. Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern erkundeten wir die verschiedenen Themenbereiche, aber dann haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt. Besonders die “Kärnan” hat uns alle begeistert – sie war schneller und aufregender, als wir erwartet hatten. Zwischendurch gab es auch ruhigere Momente. Beim Mittagessen saßen wir in kleinen Gruppen zusammen, redeten über unsere bisherigen Erfahrungen und lernten uns noch besser kennen. Es war schön zu sehen, wie sehr wir in den letzten Wochen als Gruppe zusammengewachsen sind – auch wenn wir aus unterschiedlichen Ländern kommen, verstehen wir uns gut. Die die sich getraut haben sind auch den „Highlander“ gefahren, ein 120m hoher Turm, der als „Free-fall“ System bezeichnet ist. Von oben konnten wir den ganzen Park überblicken. Die Sonne spiegelte sich im Meer, und wir konnten die Gegend ganz gut genießen. Der Tag im Hansa-Park war nicht nur ein Tag voller Spaß, sondern auch ein Tag, der uns als Gruppe nähergebracht hat. Wir sind dankbar, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben – und wir werden diesen Tag sicher nicht so schnell vergessen.
Caroline
Tudor
19. Mai 2025, Montag Spruch des Tages: „Lernen hört nicht im Klassenzimmer auf.” Am Morgen: • Einige Schüler*innen haben noch Unterricht in der Schule ihrer Austauschpartner besucht. • Andere haben sich um 11:15 Uhr direkt am Bahnhof getroffen. • Fahrt nach Lübeck mit dem Zug. In Lübeck: • Aufteilung in Gruppen, die den ganzen Tag gleich geblieben sind. • Stadtrallye mit Aufgaben über eine App (Orte finden, Fragen beantworten). Besuch im Ostholstein-Museum: • Zwei Gruppen, zwei Guides. • Interessante Erklärungen zur Geschichte. Nach der Führung (gegen 16:00 Uhr): • Freizeit in der Stadt (Spazieren, Essen, Spaß haben). • Rückfahrt mit dem Zug nach Eutin. • Verabschiedung von den Freunden. • Rückkehr mit den Austauschpartnern nach Hause. Am Abend: • Entspannung und ein tiefer Schlaf nach einem schönen Tag.
Ioana P.
Radu
Dienstag, der 20.05.2025 Der Spruch des Tages lautet: „Die Zukunft wird algios!“ Dieser Satz ist im Geografieunterricht entstanden, als wir uns mit der Nachhaltigkeit von Algen beschäftigten und uns einen Slogan ausdenken sollten. Tagesablauf: * Um 7:40 Uhr sind wir am Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium angekommen. * Wir haben mit der Auswertung des Projekts „Ökosystem See“ begonnen. * Danach haben wir mit der Erstellung eines eigenen Blogs zum Thema weitergemacht und an der Einleitung gearbeitet. Diesen Blog kann man auf der Website finden: * Um 10:15 Uhr haben wir den regulären Unterricht unserer Austauschschüler*innen besucht und dabei einen Beobachtungsbogen ausgefüllt. * Nach Schulschluss sind wir mit unseren Austauschpartner*innen nach Hause gegangen. * Ioana hat mit ihrer Gastfamilie Minigolf am Strand gespielt. * Luca ist zusammen mit Luis, Tobi und Patrick durch die Stadt spaziert und hat Instant-Nudeln gegessen. Das Schulsystem in Deutschland unterscheidet sich stark von dem in Rumänien. So werden beispielsweise die Noten anders vergeben und es gibt mehrere elektronische Geräte. Abschließend möchte wir uns unbedingt merken, wie die Umgebung hier in Eutin aussieht. Die Schulgebäude des Carl-Maria-von-Weber-Gymnasiums sind sehr modern.
Luca
Ioana T.
21. Mai 2025, Mittwoch Spruch des Tages: „Abschiede sind nicht das Ende – sie sind nur der Anfang von neuen Erinnerungen.“ Tagesablauf: • Morgens aufgestanden und von unseren Austauschfamilien verabschiedet • Letzter Witz- und Geschenketausch • Zugfahrt von Eutin nach Lübeck, dann weiter nach Hamburg • Gepäck abgegeben • Spaziergang zur Elbphilharmonie • Besuch der Miniaturwelt mit beeindruckend viele kleine Figuren & detailreiche Szenen • Zwei Stunden Freizeit in Hamburg um noch schoppen zu gehen und die Stadt zu besichtigen • Mit der S-Bahn zum Flughafen • Zwei Flüge zurück nach Sibiu Zuletzt: Die Herzlichkeit unserer Gastfamilien und wie schwer uns der Abschied gefallen ist, was zeigt, wie schön die Zeit war.
Selina
Robert

Gesamtbericht

Unsere Reise nach Eutin begann sehr früh, gegen 4 Uhr morgens, am Mittwoch, dem 14.05. Dominic kam verspätet zum Flughafen, da er seinen Wecker nicht gehört hatte, und hatte zunächst keinen gesicherten Platz im Flugzeug. Beim Sicherheitscheck verlor Mara ihren Ausweis, fand ihn aber glücklicherweise wieder. Nach einem eineinhalbstündigen Flug erreichten wir München und flogen später weiter nach Hamburg. Dort holten wir unsere Koffer ab und fuhren mit dem Zug über Lübeck nach Eutin. Der letzte Zug blieb in Pönitz stehen, sodass unsere Gastfamilien uns dort abholen mussten. Am Abend waren wir endlich angekommen. Am nächsten Morgen wurden wir in der Carl-Maria-von-Weber-Schule herzlich von Frau Friedrichsen im Biologielabor begrüßt. Nach einem Geburtstagslied für Maxi spielten wir ein lustiges Kennenlernspiel. Anschließend startete unser Projekt „Ökosystem See“. Nach einer Einführung zu Messgeräten führten wir am Eutiner See verschiedene Wasseranalysen durch. Obwohl nicht alle Gruppen erfolgreich waren, hatten wir viel Freude an der Arbeit in der Natur. Zurück in der Schule untersuchten wir Wasserlebewesen unter dem Mikroskop – einige fanden das spannend, andere eher eklig. Als Überraschung gab es zum Abschluss für alle ein Eis. Der Nachmittag war der Freizeit mit den Gastfamilien gewidmet. Da unsere Austauschpartner am Freitag auf Klassenfahrt waren, unternahmen wir mit einigen deutschen Schülern und Lehrern einen Ausflug nach Kiel. Dort hatten wir zunächst Freizeit, bevor wir mit der Fähre nach Laboe fuhren, ein U-Boot besichtigten und den Nachmittag am Meer verbrachten. Viele von uns probierten Fischgerichte. Am Abend ging es mit dem Boot und dann mit dem Zug zurück nach Eutin. Das Wochenende war entspannter. Am Samstag verbrachten wir Zeit mit den Gastfamilien, tauschten Eindrücke aus und lernten die Umgebung kennen. Am Sonntag besuchten wir gemeinsam den Hansapark, wo wir von 10 bis 18 Uhr Achterbahn fuhren, lachten und eine tolle Zeit hatten. Am Ende des Tages waren wir müde, aber glücklich. Am Montag fuhren wir mit dem Zug nach Lübeck. Dort begann unsere Stadtrallye mit der App „Actionbound“, bei der wir Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, die Marienkirche, die Salzspeicher oder die Jakobikirche besuchten. Jede Gruppe sammelte Punkte, es wurde spannend. Am Ende besuchten wir das Europäische Hansemuseum, wo wir durch eine interaktive Ausstellung zur Hanse geführt wurden. Am Abend ging es zurück nach Eutin. Am Dienstag arbeiteten wir in der Schule weiter an unserem Wasserprojekt und verfassten Blogeinträge über unsere Ergebnisse. Danach nahmen wir am regulären Unterricht teil und füllten ein Beobachtungsformular aus. Der Nachmittag gehörte erneut den Gastfamilien und der Freizeit. Am Mittwoch hieß es Abschied nehmen. Um 9:10 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Hamburg. Dort unternahmen wir einen Spaziergang durch die Stadt und sahen beeindruckende Gebäude wie das Rathaus, die Nikolaikirche und die Elbphilharmonie. Besonders faszinierend war unser Besuch im Miniatur Wunderland, wo wir Miniaturwelten aus aller Welt entdeckten – von den Alpen bis zur Formel-1-Strecke in Monaco. Danach blieb noch etwas Zeit für Essen oder Souvenirs, bevor wir über München nach Hermannstadt zurückflogen. Gegen 1 Uhr nachts kamen wir müde, aber voller schöner Erinnerungen an.
Maxime Sarah Motohonu-Vulc
Brodetchi Anda Ioana